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Zum Vorfall: CSD 2022 in Augsburg
Stellungnahme zu den Übergriffen auf dem Augsburger CSD 2022

Vorab: Am Tage des Vorfalls hatten wir als kleine Gruppe leider nicht die Ressourcen auf dem CSD anwesend zu sein. Wir wollen dahingehend kein anderes Bild vermitteln.

Dennoch möchten wir aufgrund des Angriffes auf queere Menschen in Augsburg unsere Solidarität mit den Betroffenen bekunden.

Dieser Vorfall ist kein Einzelfall und muss als einer der vielen zu verurteilenden Übergriffe betrachtet werden.
Der aktive emanzipatorische Kampf ist aufgrund dieser abscheulichen Realität unabdingbar. An ihm müssen sich auch nicht-queere Menschen beteiligen. Unterstrichen wird die Notwendigkeit dazu, durch den Vorfall.

Die DKP hat aufgrund der Einsicht, dass derartige Überfälle keine Einzelfälle sind, schon seit langem eine Gruppe DKP queer. Hier setzen sich Genoss*Innen ein für die Entwicklung der Programmatik zum emanzipatorischen Kampf der queeren Community innerhalb der Arbeiterbewegung und unter Kommunisten.

Wir möchten auf queere Gruppen in Augsburg hinweisen, da sich diese explizit für den emanzipatorischen Kampf der lokalen queeren Community einsetzen. Besser als wir es können.

Außerdem:
Heute (25.06) gibt es ab Zwölfe eine Kundgebung (@csdaugsburg) am Königsplatz.

Gemeinsam für ein buntes Augsburg!

Queere Community in Augsburg

Gericht kippt Ladenöffnungen am Sonntag

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat am 24.Mai 2017 der Klage der Augsburger Sonntagsallianz entsprochen und die beiden Verordnungen der Stadt Augsburg für das Offenhalten von Verkaufsstellen aus Anlass des Europatags und des Turamichele-Festes für rechtswidrig erklärt. Die Vertreterinnen und Vertreter der Augsburger Sonntagsallianz nahmen diese Entscheidung hocherfreut, aber nicht wirklich überrascht auf – liegt sie doch in einer Linie mit vergleichbaren Entscheidungen zum Stadtgründungsfest in München, zum Musikfest in Frankfurt oder zum Silvestermarkt in Worms aus dieser Woche.

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Perlachgucker, Frühjahr 2017
Keine Profite mit der Miete!

Perlachgucker, Frühjahr 2017Der »Zentrale Immobilien-Ausschuss« (ZIA) verkündete im Februar Entwarnung für Berlin, Hamburg und München: Man rechne »nicht mit weiter steigenden Neuvertragsmieten«. Ein Grund dafür ist der »Schwarm«, wie die Miethaie selbst schreiben. Dieser »zieht weiter«, heißt es in einer Studie des Verbandes, und zwar »in günstigere Städte«. Genannt wurden als Beispiele »Leipzig, Rostock, Erlangen und Regensburg«. Auch für Augsburg, das in der Liste fehlt, dürfte das gelten.

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Kriege beenden, Rüstungsexporte bekämpfen!

Die Augsburger Friedensbewegung hat am 1. September erneut gegen Krieg und Militarismus demonstriert. Wie die Augsburger Friedensinitiative mitteilt, nahmen deutlich mehr als 100 Menschen an der Kundgebung teil, zu der 16 Organisationen aufgerufen hatten. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörte für die DKP Andreas Spector. Er kritisierte die häufig zu hörende Losung, man müsse Kriege verhindern. Das gehe an der Tatsache vorbei, dass in etwa zwei Dutzend Ländern dieser Welt bereits  Krieg herrscht und dass die Bundeswehr in 17 Ländern im Einsatz ist. »Wir müssen endlich ernsthaft etwas dafür tun, dass diese Kriege beendet werden!«

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Wir fahren nach Dortmund!

Es ist wieder so weit: Die Kommunistinnen und Kommunisten laden ein zum 19. UZ-Pressefest nach Dortmund! Vom 1. bis 3. Juli 2016 werden die Roten wieder zeigen, dass es Spaß macht, gemeinsam und generationsübergreifend zu diskutieren und zu feiern – selbstorganisiert und ohne Kommerz. Drei Tage UZ-Pressefest heißt:

  • Künstler zu erleben, die sich nicht den Profitinteressen der Kultur­industrie unterwerfen.
  • Ein Festival der politischen Kultur, auf dem das solidarische Handeln im Mittelpunkt steht und nicht Resignation und Vereinzelung.
  • Eintritt frei! Sowie Getränke- und Essenspreise, die sich auch Gering­verdiener leisten können. Dafür die Bitte um eine Spende an jeden, der es sich leisten kann.
  • Ein Zeichen setzen gegen Faschismus und Krieg. Hier gilt: Refugees welcome – kein Zutritt für Rassisten!

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Vor zehn Jahren starb unsere Genossin Anni Pröll

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes — Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) hat mit einer Pressemitteilung an den zehnten Todestag der Augsburger Ehrenbürgerin, Antifaschistin und Kommunistin Anna »Anni« Pröll erinnert. Ihren 100. Geburtstag am 12. Juni begeht die VVN-BdA zudem mit einer Filmveranstaltung im Thalia-Kino.

Am Samstag jährt sich zum zehnten Mal der Todestag der Augsburger Ehrenbürgerin Anna (Anni) Pröll. Die am 12. Juni 1916 geborene und am 28. Mai 2006 gestorbene Antifaschistin gehörte zu den bekanntesten Persönlichkeiten Augsburgs, die Widerstand gegen die Barbarei des Hitlerfaschismus geleistet haben, und setzte sich Zeit ihres Lebens für Frieden und Völkerverständigung ein. Sie selbst sagte dazu einmal: »Mitten im Ersten Weltkrieg bin ich geboren. Als ich das Laufen lernte, war immer noch kein Frieden. Und als ich Nachdenken lernte, sprach man wieder vom Krieg. 1939 habe ich selbst erfahren, was Krieg für die Menschen bedeutet. Und im hohen Alter bin ich wieder eine von denen, die gegen den Krieg auftreten.«

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Augsburg feiert den Tag der Befreiung

Am 8. Mai 1945 kapitulierte Hitlerdeutschland. Die Alliierten, vor allem die Rote Armee, hatten Europa vom Terror der Nazis befreit. Bis heute ist das ein Anlass, an die ungeheure Zahl von Opfern zu erinnern, die dieser Sieg über den deutschen Faschismus gefordert hat. Und der 8. Mai ist für uns Mahnung, dass niemals wieder geschehen darf, was damals geschah: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Das schworen sich 1945 Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten und alle anderen Antifaschistinnen und Antifaschisten. Und so war es ein gutes Zeichen, dass heute in Augsburg wieder Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten und andere Antifaschistinnen und Antifaschisten zusammenkamen, um gemeinsam den Tag der Befreiung zu feiern.

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