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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin

Nun ist es entschieden und verkündet. Das UZ-Pressefest findet in diesem Jahr in Berlins Mitte statt. Genauer: am Rosa-Luxemburg-Platz vor der Volksbühne, zwischen der Ladengalerie der jungen Welt und dem Kino Babylon.

„Die Linken, die fortschrittlichsten Teile der Arbeiterbewegung, die Friedenskräfte, diejenigen, die sich nicht von den Massenmedien in den deutschen Großmachtkurs integrieren lassen, wir selbst – brauchen das UZ-Pressefest, das Fest des Friedens“, so Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, am vergangenen Sonntag auf einem Online-Parteitag. Und er fügte an: In diesem Jahr am 27. und 28. August in Berlin. „Neuer Platz – nicht einfach, andere Stadt – auch nicht einfach. Aber zum ersten Mal im Osten des Landes“, so Köbele. Das sei eine riesige Chance, ein gutes, ein richtiges Signal. Die DKP werde zeigen, dass sie in der Lage ist, in der Hauptstadt dieses Landes ein ausstrahlendes, Kraft spendendes Pressefest durchzuführen. Im Online-Format bot es sich nicht an, „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ zu singen. Aber einige Delegierte mögen es gedacht haben.

Die Absage des Revierparks Wischlingen in Dortmund hatte weh getan. Seit 1995, ein dutzendmal, hatten DKP und UZ ihre Mitglieder, Freundinnen und Freunde, Leserinnen und Leser und viele internationale Gäste in den weitläufigen Park nach Dortmund eingeladen. Tausende strömten auf die Wiesen und in die Zelte. Der Platz war gesetzt, das Team eingespielt. Entsprechend schwer tat sich die Pressefestleitung einen neuen Platz zu finden. Viele Vorschläge vor allem im Ruhrgebiet wurden geprüft, waren in der kurzen Zeit aber nicht realisierbar.

Das Fest abzusagen war keine Option. Die DKP und ihre Mitglieder brauchen das Fest, die Friedensbewegung braucht es, unsere Kolleginnen und Kollegen, die um Entlastung, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, brauchen es. Wir wollen gemeinsam Kultur erleben, feiern und diskutieren.

Ein Fest des Friedens in der Stadt, in der die Regierenden ihre „Zeitenwende“ ausgerufen haben und ihre Kriegspläne schmieden, ist keine Not-, sondern eine gute Lösung. Ein großes Fest von DKP und UZ in der Stadt, in der eine „rot-rot-grüne“ Regierung am Tag der Befreiung Sowjetfahnen verbot, ist keine Not-, sondern eine gute Lösung. Diese Stadt braucht mehr richtiges rot!

Jetzt gilt es Umschalten und mit voller Kraft für unser Fest zu werben. Diese Seite mit Impressionen der vergangen Feste soll dabei helfen.

Wir freuen uns auf Berlin – und auf unsere Gäste!

»Die Waffen nieder« – 8000 Menschen in Berlin

In Berlin haben am 8. Oktober rund 8.000 Menschen an einer bundesweiten Demonstration gegen die Kriegspolitik von NATO und Bundesregierung teilgenommen. Auch aus Augsburg war ein Bus in die Bundeshauptstadt gefahren, den die Augsburger Friedensinitiative organisiert hatte. Andere nutzten den Anlass für ein Wochenende in Berlin und fuhren deshalb auf eigene Faust schon am Freitag oder blieben bis Sonntag. Die DKP war mit einem eindrucksvollen Block mit mehreren hundert Personen ein unübersehbarer Bestandteil der Demonstration. Begeisternd auch der unter anderem von der SDAJ mitorganisierte Jugendblock.

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Friedensdemo am 8. Oktober 2016 in Berlin
USA, NATO, EU, BRD: Eure Waffen nieder in Syrien!

Friedensdemo am 8. Oktober 2016 in BerlinGroße Hoffnungen waren in die zwischen den USA und Russland ausgehandelte Waffenruhe gesetzt worden. Doch schon nach kurzer Zeit erwies sie sich als brüchig. Die USA bombardierten „versehentlich“ Stellungen der syrischen Armee und töteten 80 Soldaten, womit sie der islamistischen Fateh-al-Sham Gebiete freischossen. Heftige Kämpfe zwischen der syrischen Armee und den größtenteils islamistischen Milizen werden infolgedessen gemeldet. Die syrische Luftwaffe bombardiert Ziele in Aleppo. Die Lage für die Zivilbevölkerung in den Kampfgebieten verschlechtert sich drastisch.

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»Seien wir realistisch – versuchen wir´s!«

Am vergangenen Wochenende stand Berlin im Zeichen der traditionellen LLL-Veranstaltungen, an denen sich mehrere zehntausend Menschen beteiligten. An der Demonstration zu Ehren von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht beteiligten sich am 10. Januar mehr als 14.000 Menschen, viele tausend weitere gingen direkt zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde, um dort Blumen niederzulegen. An der Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung »junge Welt« beteiligten sich am Vortag 2.600 Menschen. An deren Anschluss veranstaltete die DKP mit mehreren hundert Teilnehmern ihr »Lenin-Liebknecht-Luxemburg«-Treffen, auf der unter anderem der vor gut einem Jahr freigelassene kubanische Kundschafter Gerardo Hernández, der griechische PAME-Gewerkschafter Dimos Koubouris und Maite Mola von der Izquierda Unida aus Spanien, Vizevorsitzende der Europäischen Linken, auftraten.

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Kommunisten für den Frieden
Zur Friedenspolitik der DKP

Kommunisten für den FriedenMit den militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine steht Europa am Rande eines den ganzen Kontinent erfassenden Krieges. Die Ursachen liegen eindeutig in einer Politik, die NATO nach Osten auszuweiten und Russland einzukreisen. Die Aggression ging und geht von den Hauptkräften des westlichen Imperialismus, den USA und der EU unter wesentlicher Führung Deutschlands aus. Der Beginn der Zuspitzung lag in dem Versuch der Assoziierung der Ukraine in die EU. Als dies scheiterte, wurde mit massiver Unterstützung der US-Regierung, der EU und der deutschen Regierung (einer großen Koalition aus CDU und SPD) die gewählte Regierung der Ukraine weggeputscht. Dafür instrumentalisierte man vorhandene Widersprüche und Unzufriedenheit in der Bevölkerung der Ukraine. Und man war bereit ein, bis heute existierendes, Bündnis mit nationalistischen und faschistischen Kräften einzugehen.
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